Wen findest du schön?

Ob auf Werbetafeln und -bildern, in Katalogen, Zeitschriften.... Wir werden ständig mit bearbeiteten Bildern von Models konfrontiert. Die Models sind auch ohne Bildbearbeitung schön, aber trotzdem ist das nachträgliche "Verbessern" durch Photoshop gang und gäbe. Es passiert, dass (vor allem) junge Mädchen dadurch ein verfälschtes Schönheitsideal bekommen.

Ich habe die Nutzungsbedingungen gelesen und akzeptiert: Das ist - laut Terms of Service; Didn't read (TOSDR)- die größte Lüge im Web. Wahrscheinlich hat TOSDR Recht. Viele von uns setzen hier das kleine Häkchen, auch wenn wir diese noch nicht mal kurz angeschaut haben. Natürlich sind einige Seiten auf denen wir so herumsurfen sehr vertrauenswürdig. Doch bei einigen Anbietern kann man zwischen den vielen Worten auf sehr unschöne Bedingungen stoßen. Natürlich geht das nur, wenn man sich die Mühe macht, die Nutzungsbedingungen wirklich durchzuscrollen - bis jetzt!

  Na, wer kennt's noch? "Vielen Dank Anna für die Nominierung, ich nominiere nun Paul und Marlen." Challenges sind in den letzten Jahren immer wieder auf Facebook und Co viral gegangen - egal ob es um das Posten von Kinderphotos oder eine Dusche mit eiskaltem Wasser ging. Nun bringt das Kinderhilfswerk terres des hommes eine neue Kampagne an den Start: "Wie weit würdest du gehen?!". Teilnehmende können sich hier eigene Challenges überlegen, und für den guten Zweck Spenden sammeln. Etwa:

Wie wir aussehen bestimmt, wer wir sind - auf den ersten Blick zumindest. Also wollen wir durch unsere Kleidung Persönlichkeit zeigen, Statements setzen, neugierig machen. Dabei wird oft vergessen, wo die Sweater und Jeans, unsere neuen Lieblingsstücke, herkommen - und wer sie vor uns in der Hand gehabt hat. Unter dem Hashtag #WhoMadeMyClothes sucht die Organisation Fashion Revolution nach den Näher/-innen und fordert Unternehmen dazu auf, die Arbeitsbedingungen bei der Entstehung ihrer Produkte offenzulegen.