Wie kommt man an interessante Geschichten aus Ländern des Globalen Südens, ohne in die Ferne zu schweifen? Die Antwort lautet: „Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung“! Das Projekt des WUS aus Wiesbaden hat seit Sommer 2016 schon 40 Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika an über 30 Berufsschulen in Baden-Württemberg, Brandenburg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland vermittelt, damit sie dort über ihre Heimatländer und Themen der nachhaltigen Entwicklung erzählen. Milena beschreibt, wie spannend berufsbildender Unterricht mit Globalem Lernen sein kann. Ihre Klasse an der Berufsbildenden Schule Wirtschaft Worms nahm im letzten Jahr an dem Projekt „Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung“ teil. Ihre Lehrerin hatte sich von der Idee anstecken lassen, dass junge Menschen aus dem Globalen Süden in den Klassenraum kommen, um Lehrkooperationen zu Nachhaltigkeitsthemen umzusetzen. „Zum Glück!“, wie Milena im Nachhinein findet. Hier ihre Eindrücke:

Sprachen lernen ist nicht so euer Ding? Das geht dem ein oder anderen Flüchtling vermutlich ähnlich. Und manchmal ist es dann doch gut, wenn man schnell Worte nachschlagen kann, um einem Gestikulationswettbewerb zu umgehen. Das dachte sich wohl auch das Team von Refugee Phrase Book & und hat kurzerhand online ein kleines Nachschlagewerk aufgebaut. Dort können die typischen Verdächtigen von "Ich muss zum Arzt" bis "Wo ist die U-Bahn?" auf vielen unterschiedlichen Sprachen wie Farsi, Dari & Urdu aber unter anderem auch Schwedisch und Slovenisch nachgelesen werden.

Sie sind noch nicht einmal erwachsen und haben schon mehr Gewalt gesehen als andere Menschen innerhalb eines ganzen Lebens. Sie werden gedrillt, trainiert, indoktriniert. Tragen Waffen statt Spielzeug, erleben Kämpfe statt Schultage. Am 12. Februar erinnert der Red Hand Day an das Schicksal der 250.00 Kinder, die jährlich als Kindersoldaten missbraucht werden.