Sprachen lernen ist nicht so euer Ding? Das geht dem ein oder anderen Flüchtling vermutlich ähnlich. Und manchmal ist es dann doch gut, wenn man schnell Worte nachschlagen kann, um einem Gestikulationswettbewerb zu umgehen. Das dachte sich wohl auch das Team von Refugee Phrase Book & und hat kurzerhand online ein kleines Nachschlagewerk aufgebaut. Dort können die typischen Verdächtigen von "Ich muss zum Arzt" bis "Wo ist die U-Bahn?" auf vielen unterschiedlichen Sprachen wie Farsi, Dari & Urdu aber unter anderem auch Schwedisch und Slovenisch nachgelesen werden.

Sie sind noch nicht einmal erwachsen und haben schon mehr Gewalt gesehen als andere Menschen innerhalb eines ganzen Lebens. Sie werden gedrillt, trainiert, indoktriniert. Tragen Waffen statt Spielzeug, erleben Kämpfe statt Schultage. Am 12. Februar erinnert der Red Hand Day an das Schicksal der 250.00 Kinder, die jährlich als Kindersoldaten missbraucht werden.

Mehr Liebe braucht dieser Planet! Und um die raus in die Welt zu pusten, hat sich die Initiative Letters of Love etwas besonderes ausgedacht. Jedes Jahr zu Silvester verschicken sie tausende von Briefen an Flüchtlingskinder. Warme Worte, ein fröhliches Photo des (möglichst lachenden) Absenders, Zeichnungen und Grüße sollen die Kinder ihr Umfeld einen Augenblick vergessen lassen.

In die rechtsextreme Szene abrutschen - das kann schnell gehen. Immerhin suchen wir alle Anschluss und Halt in Freundeskreisen; bei Menschen die wir besonders mögen. Und drücken dann vielleicht mal beide Augen zu, wenn diese Menschen sich rassistisch äußern oder aus Worten sogar Taten werden. Lästern vielleicht selbst über Ausländer, oder erheben die Hand. Das Schwierige an rechtsextremen Kreisen ist nur: Irgendwann ist man ein so selbstverständlicher Teil der Gruppe, dass der Ausstieg schwer fällt. Wenn ihr selbst euch in dieser Situation befindet oder so jemanden kennt, könnt ihr euch an das Projekt Rückwege wenden.

Sich in einem fremden Land einzuleben, kann ganz schön schwer sein. Das kann jeder ansatzweise nachvollziehen, der schon einmal bei einem Auslandstrip grandios an Verständigungsschwierigkeiten gescheitert ist. Oder sich in einer anderen Kultur hoffnungslos verloren gefühlt hat. Findige Geister haben jetzt allerdings ein Projekt aus der Taufe gehoben, das geflüchteten Neuankömmlingen den Neustart in Deutschland ein wenig versüßen soll. Und zwar mithilfe von...na? Ja genau, einem kleinen Willkommenspräsent! Wie das funktionieren soll, beschreiben die Gründer am besten selbst:
Viele der geflüchteten Menschen sind durch ihre Erfahrungen von Misstrauen und Angst erfüllt. Eine Geste wie eine HAPPY BOX kann nach ihrer Ankunft bei uns der erste Schritt sein, Wärme und Vertrauen zu vermitteln. Denn wie wir schon oft sehen konnten, kann eine kleine liebevoll gepackte Box Menschen ganz einfach ein Lächeln ins Gesicht zaubern.