Sie sind noch nicht einmal erwachsen und haben schon mehr Gewalt gesehen als andere Menschen innerhalb eines ganzen Lebens. Sie werden gedrillt, trainiert, indoktriniert. Tragen Waffen statt Spielzeug, erleben Kämpfe statt Schultage. Am 12. Februar erinnert der Red Hand Day an das Schicksal der 250.00 Kinder, die jährlich als Kindersoldaten missbraucht werden.

Na, seid ihr Haltbarkeitsfanatiker, die jegliche Lebensmittel nach Ablauf des Mindestbarkeitsdatums sofort wegwerfen? Oder esst ihr prinzipiell alles, was noch keine neuen Beine zum weglaufen gebildet hat? Um abgelaufene Lebensmittel ranken sich seit jeher Legenden. Das Team von Puls hat nun in Berlin sogar einen Supermarkt gefunden, der nur abgelaufenes Essen verkauft.

Fragt ihr euch auch, wo diese ganzen ach so repräsentativen Umfrageergebnisse herkommen, wenn ihr selbst noch nie eure Meinung abgeben durftet? Oder eure Freunde? Oder eure Familie? Tjaha, das muss nicht so bleiben. Die Werkstatt MitWirkung will wissen, was ihr zur deutschen und europäischen Jugendpolitik zu sagen habt. Was euch nervt, was ihr ändern wollt. Damit die von daoben - mehrheitlich männlich, über 40, weiß - eine Ahnung davon haben, was junge Menschen von Politiker/-innen fordern. Immerhin entscheiden letzere jetzt schon darüber, wie eure Gesellschaft in den nächsten Jahrzehnten aussehen wird. Mitmachen darf jeder zwischen 12 und 29.

Mehr Liebe braucht dieser Planet! Und um die raus in die Welt zu pusten, hat sich die Initiative Letters of Love etwas besonderes ausgedacht. Jedes Jahr zu Silvester verschicken sie tausende von Briefen an Flüchtlingskinder. Warme Worte, ein fröhliches Photo des (möglichst lachenden) Absenders, Zeichnungen und Grüße sollen die Kinder ihr Umfeld einen Augenblick vergessen lassen.

In die rechtsextreme Szene abrutschen - das kann schnell gehen. Immerhin suchen wir alle Anschluss und Halt in Freundeskreisen; bei Menschen die wir besonders mögen. Und drücken dann vielleicht mal beide Augen zu, wenn diese Menschen sich rassistisch äußern oder aus Worten sogar Taten werden. Lästern vielleicht selbst über Ausländer, oder erheben die Hand. Das Schwierige an rechtsextremen Kreisen ist nur: Irgendwann ist man ein so selbstverständlicher Teil der Gruppe, dass der Ausstieg schwer fällt. Wenn ihr selbst euch in dieser Situation befindet oder so jemanden kennt, könnt ihr euch an das Projekt Rückwege wenden.