Puh, Feministinnen - sind das nicht diese aggressiven, immer Streit suchenden Emanzen, die dazu noch übertrieben männlich daherkommen? Die Männer hassen und immer alles besser wissen? Und oft noch Anerkennung für 3 Trillionen Geschlechtstypen fordern...Überhaupt: Gleichberechtigung haben wir doch in Deutschland schon, oder etwa nicht? Tja, ganz so einfach ist es leider nicht.

Wissen ist Macht.                   Francis Bacon
Doch was wissen Konzerne und Staat eigentlich über dich? Wie vielsagend sind die Spuren, die wir täglich per App oder Browser in den digitalen Weiten des Internets hinterlassen? Irgendwie ist das Thema Datenschutz ein riesengroßes Kuddelmuddel. Jeder weiß zwar, dass im Netz so wenig persönliche Daten wie möglich landen sollten, aber kaum einer hat den Überblick, wer was sammelt oder auch, wie man sich schützen kann. Nachfolgend kommt deshalb eine kleine Linksammlung zum Mehr Wissen.

Gedankenexperiment: Stell dir vor, man würde alles Land auf diesem Planeten gleich unter allen Erdenbewohner/-innen aufteilen. Wie viel bliebe für jeden übrig? Die Antwort lautet: 2000m². Genug für alle, sollte man meinen. Und dass mit diesen 2000m² Erde eine Menge angestellt werden kann, beweist das Projekt Weltacker. In Berlin, Nuglar (Schweiz), Quily (Frankreich), Kalele (Kongo), Heinigou (China), Ytteryana (Schweden) und anderen Orten wird  auf genau 2000m² emsig gesäht, gegossen, gepflegt und geerntet. Und es sprießt alles, was die Hobby-Farmer zum täglichen Überleben benötigen. Doch was genau will das Projekt erreichen? Das erzählen die Macher euch am besten selbst:

Die Sonderedition „Hass ist für’n Arsch“ besteht aus ca.*: 23 % reinem Hass, 29 % feinster Hetze, 13,2 % Wirtshaus-Know-how auf Bierdunst-Basis, 11 % Deutsch-Dümmelei, Spuren von ganz gewöhnlichem Altpapier
So heißt es auf der Seite von Goldeimer. Denn aus Scheiße Gold machen - dieses Sprichwort nehmen die Jungs & Mädels von Goldeimer wörtlich und rufen die Aktion SCHEISSPAPIER ins Leben.

Sich eine falsche Identität als Kriegsfotograf basteln, Fotos von anderen Fotografen klauen und damit weltberühmt werden? Gibt's nicht, sagt ihr? Gibt es schon: Passiert ist dies im Fall der Fake-Figur Eduaordo Martins. Über 120.000 Instagram-Follower sammelte der Betrüger hinter dem Namen Martins, indem er Bilder fremder Fotografen per Photoshop geschickt bearbeitete und verfälschte. Selbst namhafte Zeitungen wie The Wall Street JournalLeMonde oder The Telegraph druckten seine Bilder. Die Geschichte zum nachlesen und der Grund, warum die Schwindelei aufflog, findet ihr bei der Jetzt.