Veganer*innen und Vegetarier*innen in allen Ehren, aber nicht jede*r möchte auf sein Grillwürstchen im Sommer oder den Gänsebraten bei Oma verzichten. Trotzdem wollen viele wissen, was denn da genau auf dem Teller landet. Wie hat das Tier gelebt, unter welchen Bedingungen wurde es großgezogen? Trage ich dazu bei, dass Massentierhaltung noch größer wird? Denn während in der Gesellschaft langsam ein Umdenken stattfindet und Bio-Produkte großen Zulauf bekommen, werden in Deutschland immer mehr Megaställe hochgezogen. Wie genau die Situation in eurem Bundesland aussieht, das erklärt der Fleischatlas der Heinrich-Böll-Stiftung anschaulich mit Bildern und Grafiken. Und liefert ultimative Zahlen, damit ihr bei der nächsten Fleisch-Debatte mitdiskutieren könnt.

Wie wir aussehen bestimmt, wer wir sind - auf den ersten Blick zumindest. Also wollen wir durch unsere Kleidung Persönlichkeit zeigen, Statements setzen, neugierig machen. Dabei wird oft vergessen, wo die Sweater und Jeans, unsere neuen Lieblingsstücke, herkommen - und wer sie vor uns in der Hand gehabt hat. Unter dem Hashtag #WhoMadeMyClothes sucht die Organisation Fashion Revolution nach den Näher/-innen und fordert Unternehmen dazu auf, die Arbeitsbedingungen bei der Entstehung ihrer Produkte offenzulegen.

Es begleitet uns auf Schritt und Tritt, wohin wir auch gehen. Wir sitzen darauf, tragen es am Körper, trinken und essen daraus, spielen damit, halten es ständig in der Hand. Plastik! Um das erdölfressende Produkt ein Stückchen mehr aus unserem Leben zu kicken, gibt es bereits eine Menge Initiativen. Wie bei allen großen Veränderungen ist besonders der Konsument gefragt, sein Konsumverhalten anzupassen - und das muss gar nicht mal so schwer sein. Okay, es gibt da sehr engagierte Menschen. So wie Shia von dem Blog Wastelandrebel, deren Rest- und Plastikmüll aus einem 2-Personen-Haushalt aus einem Jahr mittlerweile in ein 1-Liter-Einmachglas passt. Ihr Projekt: Zero Waste, also ihre Müllproduktion auf das absolute Minimum zu drosseln.

"Weniger ist mehr" heißt es schon in einem alten Sprichwort. Und tatsächlich rebellieren immer mehr Menschen auf eine stille Weise, begehren auf gegen den Konsumterror des Immer-Mehr-Besitzen-Müssens. Und kaufen einfach nix. Beziehungsweise so wenig wie möglich, ein bisschen was braucht der Mensch ja doch zum (über)leben. Minimalismus nennt sich dieser Gegenentwurf zur Überflussgesellschaft.

Wir sind alle Teil des Problems. Und wir sind auch alle Teil der Lösung... Unsere Erde ist Grundbaustein für alles Leben darauf, deshalb muss sie geschützt werden. Florian Schreckenbach hat diesbezüglich schon seit Jahren gemerkt:
Dafür muss sich vieles ändern. Und wenn jemand etwas verändern möchte, muss er bei sich selbst anfangen.
2013 gründete Florian einen Blog, auf dem er seine Erfahrungen, Tips und Tricks rund um das Thema "nachhaltig-sein" veröffentlicht. Der Blog soll informieren und anderen Menschen Ansatzpunkte zum nachhaltigen Handeln übermitteln.