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Es begleitet uns auf Schritt und Tritt, wohin wir auch gehen. Wir sitzen darauf, tragen es am Körper, trinken und essen daraus, spielen damit, halten es ständig in der Hand. Plastik! Um das erdölfressende Produkt ein Stückchen mehr aus unserem Leben zu kicken, gibt es bereits eine Menge Initiativen. Wie bei allen großen Veränderungen ist besonders der Konsument gefragt, sein Konsumverhalten anzupassen - und das muss gar nicht mal so schwer sein. Okay, es gibt da sehr engagierte Menschen. So wie Shia von dem Blog Wastelandrebel, deren Rest- und Plastikmüll aus einem 2-Personen-Haushalt aus einem Jahr mittlerweile in ein 1-Liter-Einmachglas passt. Ihr Projekt: Zero Waste, also ihre Müllproduktion auf das absolute Minimum zu drosseln.

So eine Stadt kann ganz schön grau und trist sein. Betonwüsten, Asphalt, Hochhausschluchten...Und wer nicht gerade einen Park in Hüpfnähe, einen handtuchgroßen Vorgarten oder einen regelmäßigen Ausflug nach Balkonien vorzuweisen hat, sieht länger mal kein Grün oder die Sonne. Es sei denn... man begäbe sich auf die Seite anstiftung.de und fände anhand der dortigen PLZ-Suche einen Gemeinschaftsgarten in seiner Nähe.

"Weniger ist mehr" heißt es schon in einem alten Sprichwort. Und tatsächlich rebellieren immer mehr Menschen auf eine stille Weise, begehren auf gegen den Konsumterror des Immer-Mehr-Besitzen-Müssens. Und kaufen einfach nix. Beziehungsweise so wenig wie möglich, ein bisschen was braucht der Mensch ja doch zum (über)leben. Minimalismus nennt sich dieser Gegenentwurf zur Überflussgesellschaft.