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Let’s be Nachhaltig

Daria hat keine Lust mehr auf Verschwendung, sharing is caring heißt ihr neues Motto. Hier erzählt sie euch von ihren Eindrücken:

Darf ich mal ganz ehrlich sagen, ich bin genervt? Ich bin genervt von mir selbst, weil ich weiß, wie ich mein Leben so optimal gestalten könnte, dass ich weder mir noch meiner Umwelt einen größeren Schaden zufügen müsste, es aber nicht so konsequent schaffe, wie ich gerne möchte.

Nur einige Beispiele aus meinem ganz normalen Leben, die wahrscheinlich auch viele von euch kennen:

Man geht durch die Stadt, bekommt Durst, kauft sich vielleicht einen Kaffee oder eine Cola – Müll. Man geht in den Supermarkt und versucht sparsam seinen Wocheneinkauf zu tätigen, da springt einem doch gleich das „Super-Spar-Angebot“ ins Auge, kaufe 3 für 2, eigentlich brauche ich nichtmal eine dieser Packungen… Aber, jajaa, das gute Angebot eben – absolut unnötig. In der City – ich brauche ein weißes Shirt – und kaufe: lieber zwei bunte, weil sie günstiger sind und ich komischerweise denke, ich hätte mehr von dem Schrott.

Ihr könnt euch wahrscheinlich denken, den Kaffee habe ich nicht ausgetrunken, das Super-Spar-Angebot schimmelt fröhlich in meinem Kühlschrank vor sich hin und die Shirts sehen schon nach dem ersten Waschen nicht mehr so aus wie sie sollten.

Da mir nicht nur dieses ewige Geldverschwenden mega stinkt, sondern auch meine Unfähigkeit nachhaltig zu leben, da ich mich einfach nicht auf meine Sinne verlasse sondern immer wieder den Werbemonstern zum Opfer falle, habe ich für mich einen Entschluss gefasst: Ich werde Foodsaverin! Und zwar JETZT! „Let’s be Nachhaltig“ weiterlesen

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Nimm Rassismus persönlich!

Rassismus, ausgrenzende oder beleidigende Bemerkungen, Diskriminierung – täglich machen Menschen auf der gesamten Welt Erfahrungen mit Unangemessenheiten dieser Art. Gerade in Zeiten von Flucht und Vertreibung sollte es also für uns alle heißen: informieren, hinschauen und eingreifen! „Nimm Rassismus persönlich!“ weiterlesen

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Wollen und Sein

Tanea Sommer vom Friedrich-von-Alberti-Gymnasium hat ihre Gedanken zum Thema „Wie soll ich handeln?“ in einem Video zusammengetragen. Können wir die Welt verändern oder sind wir gefangen in einem Kreislauf des Wollens aber nicht Könnens? Dissonanz zwischen Wollen und Sein beschreibt Taneas Gefühl dazu.

Dissonanz zwischen Wollen und Sein. Von: Tanea Sommer/Friedrich-von-Alberti-Gymnasium, 02:33 Min.

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Mitten drin

Foto: Manoel Eisenbacher

Im Freiwilligenmagazin veröffentlicht das Team von mitten.drin regelmäßig eigene Artikel. Es berichtet über Menschen und ihre Projekte, mit denen es die Gesellschaft verändern will und aus denen jeder etwas mitnehmen kann: über einen Gedanken, eine Methode, eine Vision. Dazu liefern die Mitglieder des Magazins Kontakte und Hintergrundmaterial.

„Wir schreiben besonders über Projekte im deutschsprachigen Raum und darüber, wie sich Zurückgekehrte nach ihrem Freiwilligendienst weiter engagieren. Im Mittelpunkt stehen bei uns Themen wie Entwicklungspolitische Bildungsarbeit, Globales Lernen, Fairer Handel, ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit.“ „Mitten drin“ weiterlesen

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Macht euer Ding: Gebt Kindersoldaten eine Stimme

„Gebt Kindersoldaten eine Stimme“ – der Ethikkurs des Friedrich-von-Alberti Gymnasiums macht es vor: Drei tamilische Schüler des Ethikkurses befragen Senthilkumar L., der nur knapp seinem Schicksal als Kindersoldat in Sri Lanka entging.

 

Von Tanita Knobel

Am Sonntag, den 12. Februar, fand der internationale “Red Hand Day” statt. An diesem Tag engagieren sich Menschen weltweit um gegen den Einsatz von Kindersoldaten vorzugehen und darüber zu informieren. Denn jeden Tag werden über 250 000 Kinder in Kriegsgebieten zum Kämpfen gezwungen.

Dieses Jahr engagierte sich auch der Ethikkurs der Jahrgangsstufe 2 des Friedrich-von-Alberti-Gymnasium in Bad Friedrichshall. Um ihre Mitschüler auf diese tragische Situation, welche in über 20 Ländern immer noch auf der Tagesordnung steht, aufmerksam zu machen, riefen sie am Montag in der großen Pause zu einem gemeinsamen Projekt auf. Hierfür gestalteten sie Stellwände mit den wichtigsten Informationen, die das Thema für die MitschülerInnen anschaulich beleuchten sollten. Der Schwerpunkt lag hier, neben den allgemeinen Intentionen des Projektes, vor allem auf den Geschehnissen in Sri Lanka und dem dortigen Einzug von minderjährigen Soldaten in die Kinderarmee.

Doch nicht nur Plakate sollten an den Red Hand Day erinnern; um die volle Aufmerksamkeit und Interesse der SchülerInnen zu gewinnen, sammelte die Klasse über 200 rote Handabdrücke auf einem riesigen Banner, welches momentan in der Schule zu bestaunen ist.

Dieser Ausdruck der Solidarität war jedoch nicht der einzige: So war neben dem Banner auch die gesamte Schule mit mehr als 150 roten sorgfältig ausgeschnittenen Papierhänden geschmückt. Ein zur selben Zeit stattfindender Kuchenverkauf brachte zusätzlich noch über 60€ an Spenden ein. Diese Summe kommt vollständig der Stiftung “Terre des Hommes” zu, um Kinder zu schützen und den Einsatz von Kindersoldaten zu stoppen.

Die Reaktion der MitschülerInnen war bei weitem erstaunlich. Viele waren von der Problematik sehr betroffen und zeigten große Bereitschaft zu helfen.

Denn gemeinsam können wir etwas ändern um dem Einsatz von Kindersoldaten ein Ende zu setzen und das Schicksal der Kinder zu ändern.

Also: Gebt Kindersoldaten eine Stimme!

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Macht euer Ding: Faire Selfies

Bitte in Position stellen, Handys raus und … Lächeln!!

Selfies macht jeder gerne aber dass ein Selfie sogar mehr als nur eine nette Erinnerung sein kann, zeigen die Schülerinnen und Schüler der Realschule Mark in Hamm: Sie nahmen am Selfie-Wettbewerb teil, für den man sich beim Fair-Sein selbst fotografieren sollte. „Macht euer Ding: Faire Selfies“ weiterlesen