Stephen Hawking gibt „Kurze Antworten auf große Fragen“

Heute mal wieder etwas zum lesen. Wenn du möchtest. Aber eigentlich hast du ja keine Wahl, du hast schon angefangen zu lesen und ich bin mit dem Schreiben, wenn du das hier liest, schon fertig. Also los!

Ich will dir heute das letzte Woche erschienene Buch „Kurze Antworten auf große Fragen“ von Stephen Hawking vorstellen. Wie du sicherlich mitgekriegt hast, ist er als einer der berühmtesten Wissenschaftler seiner Zeit Anfang des Jahres verstorben. Zur verbalen Kommunikation nutzte Hawking seit 1985 einen Sprachcomputer und für seine bahnbrechenden Forschungsbeiträge zur Kosmologie, zur allgemeinen Relativitätstheorie und zu Schwarzen Löchern wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt.

ALS und Ice Bucket Challenge

Der Astrophysiker hatte Amyotrophe Lateralsklerose (kurz: ALS). Du erinnerst dich doch sicherlich noch an die Ice Bucket Challenge im Sommer 2014? Die Spendenkampagne, die als viraler Hype wochenlang deine Social Media Kanäle geflutet hat? Die Kampagne hat viele Spenden für die ALS-Forschung gesammelt. Aber die Krankheit ist noch immer nicht geheilt und auch Hawking ist ihr dann am 14. März diesen Jahres erlegen.

Buchvorstellung

Und nun erschien also sein letztes Vermächtnis in Form eines 255-Seiten umfassenden Werkes. Die Übersetzenden haben sich weltweit ordentlich ins Zeug gelegt und das englische Manuskript ist mittlerweile in vielen Sprachen erhältlich. In Deutsch ist das Buch jetzt seit dem 16. Oktober erhältlich.

Hawking wollte in seinem letzten Werk Antworten auf die Urfragen der Menschheit finden. Hawking fragt sich: Warum gibt es uns Menschen überhaupt?  Und woher kommen wir? Gibt es im Weltall andere intelligente Lebewesen? Existiert Gott? Und zwei der wohl spannendsten Fragen des Buches: Werden wir auf der Erde überleben? Können wir den Weltraum bevölkern? Wie Hawking die Fragen beantwortet, werde ich an dieser Stelle natürlich nicht spoilern. Für eine Buchzusammenfassung musst du entweder ins gute alte Internet gehen oder dich tatsächlich mal wieder auf dein Rad schwingen und im Buchladen deines Vertrauens das Buch bestellen. Und ich meine nicht Amazon!

Kritiken zum Buch

Und wer sich jetzt denkt: Moment! Hawking hatte ich doch im Physikunterricht in der Schule. Woher will der gute Mann denn jetzt auf einmal philosophische Fragen beantworten können? Berechtigte Frage! Kritiker werfen Hawkings neuem Buch deswegen vor, dass es nicht weit genug in die Materie eintaucht und zu oberflächige Antworten gibt. Dafür ist Hawking aber wohl in ganz andere Materien eingetaucht, von denen die Kritiker wohl keinen blassen Schimmer haben, ätsch bätsch!

Aber wie immer im Leben konnte auch Hawking nicht alle zufrieden stellen und auch Kritiker melden sich laut zu Wort. Der Rezensent Ulf von Rauchhaupt ärgert sich in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung beispielsweise, dass das Buch ein „großer Murks“ sei. Aber ich würde im Blog natürlich keinen Beitrag darüber schreiben, wenn es nicht auch viele positive Kritiken geben würden. Und letztlich gilt natürlich immer: Bilde dir deine eigene Meinung!

Weitere Beiträge zu anderen interesanten Büchern, Schreibwettbewerben und was alles sonst noch mit deinem Laptop oder dem guten alten Füllfederhalter zusammenhängt, findest du hier.

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