Ein Blog gegen unfaire Wochen

„Dieses Unternehmen begann plötzlich, faire Löhne zu zahlen. Was dann passierte, glaubst Du nie!“ – „Seit ich diese fünf Tricks beim Einkaufen beachte, hat sich mein Leben geändert“ – „Die Agrarindustrie hasst diese sieben Tipps!“

So oder so ähnlich könnte Clickbaiting für Fairen Handel aussehen. Zu deutsch als „Klickköder“ werden in der Medienkritik Überschriften dieser Art bezeichnet, die ihr sicher von manchen Social-Media-Plattformen oder Blogs kennt. Aber keine Sorge – im Blog, um das es hier geht, findet sich dieser unseriöse Anstrich nicht wieder, auch wenn die Inhalte nicht weniger spannend sind, als es die erfundenen Überschriften vom Anfang vermuten lassen.

Eine Faire Woche – und danach?

2124 Veranstaltungen fanden letztes Jahr in ganz Deutschland zur Fairen Woche, der bundesweiten Aktionswoche des Fairen Handels statt, bei der sich quer durch die Generationen Menschen engagiert haben, um auf die Prinzipien des Fairen Handels aufmerksam zu machen. Davor und danach wurde aber eine spannende Frage gestellt, die weiter reicht: Wie kann das Leuchtfeuer dieser Aktionswoche auch im Laufe des restlichen Jahres weitergetragen werden?

Man kennt den Effekt von Freizeiten, Festivals oder Workshops: nach einer kurzen, intensiven Zeit verblasst das Thema langsam, für das man gerade noch Feuer und Flamme war. Um das zu verhindern und aus der Wartezeit auf die Faire Woche keine 51 „unfairen Wochen“ werden zu lassen, wurde dieses Blog ins Leben gerufen. Junge Menschen schreiben hier locker und offen zu den drei großen Themen „Konsum“, „Gerechtigkeit“ und „Engagement“.

Entwarnung gibt’s für alle, die zwar Interesse an Entwicklungspolitik und fairem Lifestyle, aber keine Lust auf lange Romane oder komplizierte, wissenschaftliche Studien haben. Die Textarten sind oft die Gleichen, die man auch von anderen Blogs kennt: es gibt ein interaktives Quiz, Videos und persönliche Erfahrungsberichte. In sieben knackigen Tipps erfährst du zum Beispiel, was du tun kannst, um die Welt ein bisschen fairer zu machen. Viel dreht sich darum, selbst aktiv zu werden und vor der eigenen Haustür und dem eigenen Umfeld anzufangen. So gibt es eine echt einfache Möglichkeit, beim Blog mitzumachen: benutze einfach den Hashtag #fairhandeln und dein Beitrag taucht automatisch in der Social-Media-Wall auf. Die Welt der sozialen Netzwerke spielt nicht nur hier, sondern an vielen Stellen des Blogs eine Rolle. So begibt sich Maxi in einem anderen Artikel auf eine Spurensuche nach konsumkritischen Fair-Influencern. Lies mal rein, denn was sie dabei herausfindet, glaubst Du nie!


Vielen Dank an Lukas für diesen Gastbeitrag! Die Rechte am Beitragsbild liegen beim Forum Fairer Handel e. V.

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