Soja und Billigfleisch: ein Comic

Gibt es Comicfans unter euch Leserinnen und Lesern? Oder braucht ihr Argumente, um Oma/Ehemann/Freundin davon zu überzeugen, kein Billigfleisch mehr zu kaufen? Diese Person ist eher der visuelle Lerntyp und lässt sich von Statistiken und Fachartikeln nicht beeindrucken? Dann sind vielleicht die „Huhn frisst Jaguar“-Comics von OroVerde, der Tropenwaldstiftung, was für euch.

Comic gegen Billigfleisch

In dem Comic mit dem etwas sperrigen Titel „Soja, soweit das Auge reicht“, gezeichnet von Özi, geht es um den Sojaanbau in Monokultur in Brasilien und um dessen Auswirkungen auf den Regenwald und unseren Fleischkonsum. Drei Bienen gehen auf Entdeckungsreise und folgen den geernteten Sojabohnen auf ihrer Reise nach Europa. Dort stellen sie entsetzt fest, dass ihr Lebensraum abgeholzt wird, um das Bedürfnis der dortigen Menschen nach Billigfleisch zu befriedigen. Sie erleben, wie das große Transportschiff Abgase in die Luft bläst und wie tausende Hühner zusammengepfercht in einem Stall gehalten werden.

Der Comic, der putzig anmutet und harmlos beginnt, macht also auf ganz große Zusammenhänge und Probleme aufmerksam. Er wurde für den Einsatz im Unterricht konzipiert und ist Teil des Materialpakets „Huhn frisst Jaguar“. Wir finden, er eignet sich auch außerhalb der Schule gut dazu, Menschen auf die Problematik Monokulturen–Regenwaldzerstörung–Konsummuster aufmerksam zu machen.

Herunterladen könnt ihr den Comic (sowie einen weiteren mit dem Titel „Fleisch als Klimakiller?“) hier.

Alle Abbildungen ©OroVerde – Die Tropenwaldstiftung – www.regenwald-schuetzen.org – Unterrichtsmaterial „Huhn frisst Jaguar“ – Zeichnungen von Özi’s Comix Studio

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