Mit Urban Gardening deinen Beitrag für die Natur leisten

Ein Gastbeitrag vom Berliner Magazin NeoAvantgarde


Umweltschutz geht uns alle an. Immer häufiger ist die Rede von der Verschmutzung der Meere durch Plastik, von der Erderwärmung und vom Klimawandel. Wollt ihr selbst etwas für die Umwelt tun, könnt ihr mit Urban Gardening euren Beitrag leisten. Das gelingt auch in der Stadt, wenn ihr keinen Garten habt.

Gemeinschaftliches Gärtnern in der Stadt. Bildquelle: AdobeStock

Die Möglichkeiten von Urban Gardening entdecken

Auch wenn du in der Stadt wohnst und keinen Garten hast, kannst du das Gärtnern für dich entdecken und kleinsten Raum ausnutzen. Das gelingt auf dem Balkon, auf der Terrasse, auf der Fensterbank und sogar in der Küche. Du erntest natürlich keine hohen Erträge wie in einem Garten, doch kannst du zusehen, wie etwas wächst. Vom Samenkorn über die Jungpflanze bis hin zur Ernte kannst du das Wachstum von Gemüse, Kräutern und auch Obst beobachten.

Es gibt verschiedene Obstsorten, die nicht viel Platz in Anspruch nehmen und sich für den Balkon oder die Terrasse eignen. Erdbeeren werden als Ampelpflanzen angeboten, während du Johannisbeeren oder Stachelbeeren als Säulenobst für den Blumentopf bekommst. Auch Gemüse wie Tomaten, Gurken und Paprika kann auf kleinem Raum angebaut werden. Verschiedene Tomatensorten sind robust und eignen sich für den Blumentopf oder die Blumenampel. Kräuter kannst du auf der Fensterbank oder in der Küche heranziehen.

Pflanzgefäße selber bauen

Selbstgebaute Pflanzgefäße aus Holzkisten. Bildquelle: AdobeStock

Die Umwelt schonen könnt ihr, wenn ihr eure Pflanzgefäße aus einfachen Dingen, die sonst im Müll landen, selbst herstellt. Aus Eierverpackungen werden Anzuchtgefäße. Sie eignen sich zum Aussäen oder zum Pikieren von Jungpflanzen. Für Kräuter sind Saft- oder Milchkartons geeignet, von denen Ihr den oberen Bereich abschneidet. Auf ähnliche Weise könnt ihr Getränkeflaschen aus Plastik verwenden. Der untere Bereich eignet sich als Pflanzgefäß, während der obere Bereich als Frostschutzhaube für empfindliche Jungpflanzen geeignet ist. Europaletten kosten nichts, doch sind sie perfekt zum Aufhängen von Blumentöpfen oder für das vertikale Gärtnern geeignet. Wie das geht, erfahrt ihr im kostenlosen E-Book „Urban Gardening mit Kindern“. Dieses E-Book hält noch weitere nützliche Tipps zum Selbermachen von Pflanzgefäßen und anderen nützlichen Dingen für den Garten bereit. Ihr vermeidet Müll, indem ihr alte Verpackungen noch mindestens einmal verwendet und aufwertet. Ihr werdet zu Gärtner*innen und gleichzeitig zu Upcycler*innen.

Nützliche Insekten anlocken

Mit bienenfreundlichen Pflanzen sorgt ihr für Farbenpracht auf Balkon oder Terrasse und leistet einen wichtigen Beitrag für die Natur. Ringelblumen, Kornblumen, Malven oder Ginster sehen nicht nur schön aus, sondern sie stellen keine hohen Ansprüche an die Pflege und locken viele nützliche Insekten wie Bienen, Hummeln oder Schmetterlinge an.
Insektenhotels könnt ihr auf der Terrasse oder dem Balkon aufstellen. Die könnt ihr aus verschiedenen Abfällen selbst bauen und dabei eurer Kreativität freien Lauf lassen.

Noch mehr Tipps im E-Book

Wollt ihr wissen, wie ihr noch mehr für die Umwelt tun und in der Stadt gärtnern könnt, solltet ihr euch das kostenlose E-Book „Urbanes Gärtnern für Stadtfamilien“ herunterladen. Es zeigt euch viele Möglichkeiten, wo ihr in der Stadt gärtnern könnt, welche Pflanzen sich eignen und was ihr beachten solltet. Ihr werdet sehen, welchen Spaß Gärtnern machen kann.


Weitere Links zum Thema findet ihr hier.

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