Der BUKO 39: Global Change? System Change! Global Solidarity

Weltweit gehen Menschen auf die Straße, um für mehr Gerechtigkeit zu demonstrieren. Ob in sozialen Demonstrationen, Bewegungen für Demokratie oder Streiks für mehr Klimagerechtigkeit – vor allem junge Menschen setzen sich für Themen ein, die uns alle etwas angehen. Dabei steht der Wille zum Wandel im Vordergrund, Unterschiede sind nicht wichtig. So sehen wir uns in vielen Bewegungen international vereint. Diese Bewegungen brauchen jedoch auch immer wieder Reflexion. In diesem Rahmen findet der diesjährige BUKO 39 – der 39. Kongress der Bundeskoordination Internationalismus – vom 10. bis zum 13. Juni statt. Dieses Mal online! Alle Infos zum Kongress und vielen tollen Vorträgen, die ihr nicht verpassen solltet, haben wir heute für euch hier gesammelt.

Die BUKO

Die Bundeskoordination Internationalismus (BUKO) macht sich stark für emanzipatorische Politik, radikale Kritik der gesellschaftlichen Verhältnisse und für eine internationalistische Bewegung. Die BUKO ist ein unabhängiger Dachverband, ein übergeordneter Verband, in dem mehrere Verbände zusammengeschlossen sind. Dem Dachverband gehören beispielsweise 104 Eine-Welt-Gruppen, entwicklungspolitische Organisationen, Kampagnen und sogar fast 100 Einzelpersonen an. Ihren Ursprung fand die BUKO 1977 mit den Solidaritätsbewegungen der Befreiungskämpfe im Globalen Süden. Die BUKO versteht sich als Ort zur Vernetzung von entwicklungspolitischer Arbeit und möchte den offenen Dialog mit anderen Bewegungen und Nichtregierungsorganisationen suchen.

Der BUKO 39

Der BUKO 39 steht unter dem Motto „Global Change? System Change! Global Solidarity” (Deutsch: Globaler Wandel? Systemwandel! Globale Solidarität). Der Kongress lädt zur Vernetzung von engagierten Menschen weltweit ein, die sich über drängende Fragen aktueller Bewegungen aus ihren verschiedenen Blickwinkeln austauschen können. In insgesamt sechs Podiumsdiskussionen und 15 Workshops möchte der BUKO gemeinsam emanzipatorische Visionen für eine bessere Gesellschaft entwickeln und über Strategien sprechen, die dem Systemwandel folgen.

Das Programm

Los geht es am Donnerstag, 10. Juni, um 18 Uhr mit dem Eröffnungsforum „Entschiedene Sehnsucht nach einer solidarischen Welt”. Eins der spannenden Angebote am Freitag ist der Film „Olla común”, der den scheinbar pausierten Systemwandel in Chile unter Einfluss der COVID-19-Pandemie untersucht. Das Filmteam begleitet dabei die Menschen in die selbstorganisierten Straßenküchen, die Ollas Comunes, die aufgebaut wurden, um die Bevölkerung in der Pandemie zu versorgen. Über den Samstag verteilt gibt es viele tolle Workshop-Angebote. Wie wäre es beispielsweise mit dem Workshop „Regenwald und Menschenrechtsverletzungen – Indonesiens isolierte Provinz Papua“? Auch am Sonntag gibt es noch spannende Workshops wie zum Beispiel „Europäische Grenzexternalisierung und ihre Folgen”. Der BUKO 39 findet dann um 15 Uhr mit dem Abschlussforum „The Art of Organizing Hope” sein Ende.

Eins ist sicher, beim BUKO 39 ist für jeden Geschmack etwas dabei! Das komplette Programm findet ihr hier. Ihr könnt euch für einzelne Tage, aber auch für alle Tage hier anmelden. Ihr nehmt am BUKO teil? Dann freuen wir uns im Anschluss an den Kongress über eure Erfahrungen in den Kommentaren – hier, auf Facebook oder auf Instagram! Vielleicht habt ihr ja auch durch einen der Workshops oder Vorträge eine tolle Idee für einen Gastbeitrag? Meldet euch gerne!

-Leah-


Das Beitragsbild wurde uns mit freundlicher Genehmigung von der BUKO zur Verfügung gestellt. 

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