Sie wollen nur dein Bestes – deine Daten

Das Gute am Internet: Du kommst mit Leuten zusammen und mußt doch keinen ausgeben. (Klaus Klages)

Das Schlechte am Internet: Es birgt Gefahren. Wenn du Citizenfour gesehen hast oder das Internet für dich zumindest kein Neuland mehr ist, hast du auch schon die eine oder andere Verhaltensregel gelernt. Doch was haben Passwörter und Unterwäsche eigentlich gemeinsam?

Der Technik-Experte Chris P. hat beispielsweise einen schlauen Spruch zum Thema Passwörtern:

Passwörter sind wie Unterwäsche. Du darfst sie keinen sehen lassen, musst sie regelmäßig wechseln und solltest sie nicht mit Fremden tauschen.

Der Spiegel hat seine Leser danach befragt, was sie zum Thema Verhaltensregeln im Internet zu sagen haben und präsentiert die schönsten Cyberkriminalitäts-Gedichte der Spiegelleser. Wir haben zwei hier für dich abgedruckt:

Zum Beispiel „Das Internet vergisst nicht“ von Florian Süß:

Das Internet vergisst nicht

Passwortklau ist streng verboten,
doch das hindert Hermann nicht,
die Möglichkeiten auszuloten,
die ein Keylogger verspricht.
Zack, schon ist die Cloud gehackt,
Ui, die Fotos sind ja heiß!
Und was er dort noch entdeckt,
wovon bisher keiner weiß,
wird unzensiert und ungeniert
zum Download offeriert. Passiert…

(Florian Süß)

Auch das nächste Gedicht der Spiegel-Leserin Martina Wenta behandelt das Thema Daten. Denn was andere über uns einsehen können, haben wir nicht immer bewusst preisgegeben:

Obacht!

Lieber Bürger sei gewahr
Ob einer lauernden Gefahr
Alexa, Siri und Konsorten
Wollen deine Daten horten
Und ist dein Fernseh‘ auch noch smart
Wird an der Sammlung nicht gespart
Denn was du sagst und was du redest
Flugs!- zu den Konzernen geht es
Drum lieber Nutzer gib doch Acht
Was dein Helferlein so macht

(Martina Wenta)

Wir können dir nur raten: Achte auf die Nutzungsbedingungen und wende diesen Kniff an! Mehr Gedichte zur Cyberkriminalität gibts hier.

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