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Mitten drin

Foto: Manoel Eisenbacher

Im Freiwilligenmagazin veröffentlicht das Team von mitten.drin regelmäßig eigene Artikel. Es berichtet über Menschen und ihre Projekte, mit denen es die Gesellschaft verändern will und aus denen jeder etwas mitnehmen kann: über einen Gedanken, eine Methode, eine Vision. Dazu liefern die Mitglieder des Magazins Kontakte und Hintergrundmaterial.

„Wir schreiben besonders über Projekte im deutschsprachigen Raum und darüber, wie sich Zurückgekehrte nach ihrem Freiwilligendienst weiter engagieren. Im Mittelpunkt stehen bei uns Themen wie Entwicklungspolitische Bildungsarbeit, Globales Lernen, Fairer Handel, ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit.“

Luisa, 26 und Gründungsmitglied von mitten.drin, erzählt, wie sich ein Team auf der „und-jetzt Konferenz“ für Freiwillige zusammengefunden hat.

Wir wollten gleichzeitig eine Informationsquelle sein und Orientierung geben. Außerdem natürlich über Projekte und Menschen berichten, über die sonst keiner berichtet.

Aus diesem Ansatz wuchs dann die Idee zum Magazin. Ganz praktisch umgesetzt hat das Team seine Ideen dann mit der Unterstützung durch Engagement Global. Zuerst musste eine Szene und somit eine Zielgruppe definiert werden. Die Inhalte kamen aus dem privaten Umfeld: Die Frage „Was interessiert uns?“ diente als Ausgangspunkt.

Und wie startet so ein Projekt dann ganz praktisch? „Wir hatten unterschiedlich viel Ahnung“, sagt Luisa dazu diplomatisch. In den vierteljährlichen Treffen haben sich dann die Mitglieder des Teams alles selbst beigebracht und Workshops organisiert: kreatives Schreiben, Fotografieren, Social Media,… „die Entscheidung zum Online-Magazin und zu einer Printversion im Jahr war dann ein langer Prozess und ist bis heute die beste Form“.

Glatt läuft bei so einem großen Projekt natürlich nicht immer alles. „Die Kommunikation ist das größte Hindernis gewesen. Wir haben Plattformen benutzt, aber es hat nicht immer gut geklappt. Wir engagieren uns alle ehrenamtlich, da müssen öfter mal neue Impulse her, sonst schläft es ein“. Da hilft es manchmal, dass neue Leute dazukommen und frischen Wind mitbringen.

Und was reizt am Projekt besonders? Klar, wir haben es uns schon gedacht: „Die Leute, die Teamarbeit – es sind einfach sehr individuelle Charaktere dabei, feste Freundschaften sind entstanden. Und schön war es zu sehen, dass wir am Ende alles hinbekommen haben“.

Für ihr Engagement und ihre super Leistung wurden die Teammitglieder von der Karl Kübel Stiftung mit dem Fairwandler-Preis ausgezeichnet:

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