Veröffentlicht in Klima & Umwelt, Wirtschaft & Kritischer Konsum

Günstig nachhaltig essen: Nur wie?

Eigentlich will man ja schon die Umwelt schonen, bewusster essen, mehr auf die Herkunft von Lebensmitteln und Kleidung achten. Aber irgendwie ist man auch jung und pleite – und bewusst öko leben bekanntlich teuer.
Badummts, da kommt es angerollt, das Dilemma. Entweder Verzicht auf Liebgewonnes, weil der nachhaltige Lebensstil ein Loch ins Monatsbudget reißt…Oder, äh, wir verschieben das Projekt nochmal nach hinten, so kurz nach dem endgültig Erwachsen Werden. Wenn vollberuflich Geld verdient wird, und jede/r sich mehr leisten kann. Doch Halt, Stopp!
Nachhaltig leben muss niemanden in die Armut treiben. Utopia hat eine ganze Reihe an Tricks und Kniffen gesammelt, mit denen du sparen und gleichzeitig dem Planeten etwas Gutes tun kannst.

1) Saisonal kaufen: Zu welcher Jahreszeit wächst was bei dir um die Ecke? Lebensmittel, die in größeren Mengen vorhanden sind, werden meist günstiger. Schau mal auf dem Saisonkalender nach, wann Erntezeit ist – das erspart dem Planeten lange Transportwege.

2) Selbst kochen: Tiefkühlpizza oder eigene Kochsession? Selber kochen ist häufig deutlich günstiger und kostet weniger Verpackungsmüll.

3) Kostenlos futtern: Angebote wie Foodsharing oder Mundraub retten Lebensmittel vor Verschwendung. Über Foodsharing verschenken Läden und Restaurants kostenlos übrig gebliebene Waren, die andernfalls in die Tonne wandern würden, mit Mundraub lassen sich frei zugängliche Obstbäume zum Selbstpflücken der Früchtchen (naschen erlaubt!) finden.

4) Lebensmittel retten: Lust auf Essen bestellen, aber pleite? Die App Too Good To Go bringt hungrige Umweltaktivisten mit engagierten Restaurants und Lieferketten zusammen. Ab 2Euro werden kurz vor Ladenschluss Restportionen günstiger abgegeben: Perfekt für Schnäppchenjäger/-innen, die keine Lust haben, zu kochen. Und wenn es schon Sushi, Wraps und Frühstücksteller günstiger gibt 😛 …Welche Gerichte ihr noch aus euren eigenen Kühlschranküberbleibseln zaubern könnt, zeigt euch dagegen die App Zu Gut Für Die Tonne.

5) Rabatte: Kein besonders neuer Tipp, aber oft lohnt sich ein Blick auf die Rabattaktionen. Kurz vor Ende des Haltbarkeitsdatums geben viele Supermärkte Nachlässe, und auch auf dem Wochenmarkt könnt ihr kurz vor Schluss gute Deals machen.

 

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