Who made my clothes? Der Fashion Revolution Day Germany

Morgen, am 24. April, ist Fashion Revolution Day! Zahlreiche Aktivist*innen tragen ihre Klamotten dann auf links, um auf das Label aufmerksam zu machen. Auf diesem steht nämlich immer noch viel zu oft „made in Bangladesh“ oder ähnliches. Und das bedeutet leider häufig, dass das Teil unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt wurde.

Fashion Revolution für ein Umdenken in der Mode

Die Initiative Fashion Revolution will durch Events, Flashmobs, Workshops und eine weltweite Selfie-Kampagne daran erinnern, dass an den Sachen, die wir anhaben, meist das Leid anderer klebt. Denn Näher*innen in den beliebten Textilverarbeitungsländern kommen eher selten in den Genuss von Arbeitsschutz, angemessener Entlohnung und menschenwürdigen Arbeitszeiten. Es muss also ein Umdenken stattfinden: weg von fast fashion und hin zu mehr Nachhaltigkeit (ein BlaBla-Wort, wie es im Buche steht).

Was genau jede*r Einzelne tun kann, nennt Fashion Revolution auf seiner Homepage (in englischer Sprache): bei der Selfie-Aktion mitmachen (Kleidungsstück auf links anziehen, Selfie mit dem Hashtag #whomademyclothes an den Hersteller schicken), ein Poster aufhängen, Alternativen zum Shoppen bei den klassischen Herstellern ausprobieren und und und…

Unser #moralischerZeigefinger in Sachen faire Mode ist nicht zum ersten Mal erhoben: Hier und hier war er schon mal aktiv. Denn wir wollen nicht müde werden, darauf hinzuweisen, dass wir alle als Konsument*innen eine große Verantwortung tragen. Für unsere Erde und für unsere Mitmenschen! Punkt.

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