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Fake-Fotograf entlarvt

Sich eine falsche Identität als Kriegsfotograf basteln, Fotos von anderen Fotografen klauen und damit weltberühmt werden? Gibt’s nicht, sagt ihr?
Gibt es schon: Passiert ist dies im Fall der Fake-Figur Eduaordo Martins. Über 120.000 Instagram-Follower sammelte der Betrüger hinter dem Namen Martins, indem er Bilder fremder Fotografen per Photoshop geschickt bearbeitete und verfälschte. Selbst namhafte Zeitungen wie The Wall Street JournalLeMonde oder The Telegraph druckten seine Bilder. Die Geschichte zum nachlesen und der Grund, warum die Schwindelei aufflog, findet ihr bei der Jetzt.

Besonders fragwürdig: Durch Fake-Bilder oder Fake-News wie die von Martins sinkt das Vertrauen in etablierte Medien, das gefakte Material kann einen Sachverhalt verdrehen oder komplett erfinden. Gerade bei der Kriegs- und Krisenberichterstattung oder anderen Themen bei denen verschiedene Parteien eigene Interessen durchsetzen wollen, ist ein zweiter Blick auf Quelle, Glaubwürdigkeit und Intention des Autors also äußerst wertvoll. Und die Moral von der Geschicht: Auch Fotos sagen nicht immer die Wahrheit!

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