Alle für Wasser – Wasser für Alle?!

Du denkst, Wasser aus dem Hahn ist selbstverständlich? Nicht überall ist der Zugang zu dem überlebenswichtigsten Produkt so gut wie hier in Deutschland. Egal ob auf Festivals, Konzerten oder an Laternen mit Stickern in der Stadt, die Organisation Viva con Agua sieht man überall. Diese Initiative hat die Vision, dass alle Menschen auf der Welt, egal wo, einen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben sollen. Mit diesem Ziel im Gepäck und der Unterstützung vieler prominenter Paten weltweit legten die Gründer von Viva con Agua los.

Der fehlende Zugang zu Wasser

Viva con Agua beschäftigt sich mit den globalen Problemen und den Menschen, die ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser leben. Denn auch heute leben mehr als zwei Milliarden Menschen ohne sicheren Wasserzugang. Dies bedeutet, dass auch sanitäre Anlagen wie Duschen oder Toiletten fehlen. Klar wurde dieses Manko dem Gründer Benjamin Adrion bei einem Trainingslager des FC St. Pauli auf Kuba – und die Vision von sauberem Trinkwasser nahm immer mehr Form an.

 

Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser

Projekte zum Thema Wasser

Nachdem das Ziel und die Mitarbeit der Freunde feststand, wurde auf St. Pauli in Bars, Clubs, auf Festen und Vorlesungen von Fans und interessierten Menschen Geld gesammelt. So entstand der erste Brunnen auf Kuba. Nach und nach folgten Projekte in Ruanda, Uganda, Äthiopien und Nepal. Unterstützung erlangten die Gründer durch Sänger und andere Prominente, wie Marteria, Maeckes, Clueso, Max Herre, Luke Mockridge, Ed Sheeran oder die Beatsteaks. So konnten auch endlich Brunnen und sanitäre Anlagen vor Ort gebaut werden. Zur Projektfindung ist Viva con Agua mit der Welthungerhilfe verknüpft, das heißt diese schickt ihnen die Projekte zu. So entstehen weltweit neue Brunnen.

In Deutschland kann man sich auf verschiedenen Festen in und um Hamburg ein Bild von Viva con Agua machen. Ein Beispiel hierfür ist die Millerntor Gallery: Hier werden Kunstwerke internationaler Künstler verkauft, und 70% der Einnahmen gehen an Viva con Agua. Den Rest erhält der Künstler oder die Künstlerin.

In diesem Video von Viva con Agua siehst du Cheltu, ein zehnjähriges Mädchen. Jeden Morgen läuft sie zu dem neugebauten Brunnen in Sodo, ihrem Heimatdorf in Äthiopien.

Welche Rolle spielst du?

Bevor du das nächste Mal auf Konzerten oder Festivals deinen Becher zurückgibst, oder ihn gar verlierst, steck ihn doch in eine Tonne von Viva con Agua! Falls dir das nicht reicht, dann werde doch einfach Mitglied und hilf mit, Spenden zu sammeln.

 

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